<?xml version="1.0" encoding="utf-8" standalone="yes"?><rss version="2.0" xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"><channel><title>IT-Sicherheit on Pfisterer Consulting</title><link>https://pfisterer.xyz/tags/it-sicherheit/</link><description>Recent content in IT-Sicherheit on Pfisterer Consulting</description><generator>Hugo</generator><language>de</language><lastBuildDate>Fri, 15 May 2026 07:00:00 +0200</lastBuildDate><atom:link href="https://pfisterer.xyz/tags/it-sicherheit/index.xml" rel="self" type="application/rss+xml"/><item><title>Sechs Stunden, achtzehn Jahre: Was NGINX Rift dem Mittelstand sagt</title><link>https://pfisterer.xyz/news/nginx-rift-18-jahre-ki-audit-mittelstand/</link><pubDate>Fri, 15 May 2026 07:00:00 +0200</pubDate><guid>https://pfisterer.xyz/news/nginx-rift-18-jahre-ki-audit-mittelstand/</guid><description>&lt;p&gt;Am 13. Mai 2026 veröffentlichen F5 und der Security-Researcher depthfirst eine Disclosure mit Sprengkraft. CVE-2026-42945, Codename &lt;strong&gt;NGINX Rift&lt;/strong&gt;, CVSS 9.2. Unauthentifizierte Remote Code Execution im &lt;code&gt;ngx_http_rewrite_module&lt;/code&gt; von NGINX. Betroffen: alle Open-Source-Versionen von 0.6.27 bis 1.30.0 und NGINX Plus R32 bis R36. Der Bug liegt seit 2008 im Code. Achtzehn Jahre.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Die eigentliche Pointe steht in der Disclosure-Fußnote. Den Bug fand kein menschlicher Researcher. Er fand ihn ein autonomes KI-Analyse-System. Sechs Stunden Laufzeit gegen eine der am intensivsten geprüften Open-Source-Codebasen der Welt. Das ist die direkte Bestätigung der These, die ich am 13. Mai im Artikel zur &lt;a href="https://pfisterer.xyz/news/claude-mythos-firefox-glasswing-mittelstand/"&gt;Mythos-Glasswing-Asymmetrie&lt;/a&gt; als kommende Realität skizziert habe. Sie ist eine Woche später eingetreten.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Glasswing-Asymmetrie: Was Mythos in Firefox findet und was der Mittelstand daraus lernen muss</title><link>https://pfisterer.xyz/news/claude-mythos-firefox-glasswing-mittelstand/</link><pubDate>Wed, 13 May 2026 07:00:00 +0200</pubDate><guid>https://pfisterer.xyz/news/claude-mythos-firefox-glasswing-mittelstand/</guid><description>&lt;p&gt;Am 5. Mai 2026 veröffentlicht Mozilla einen ungewöhnlich offenen Blogpost: Eine frühe Version von Anthropics neuestem Modell, Claude Mythos Preview, hat in den vergangenen Wochen 271 Sicherheitslücken in Firefox gefunden. 180 davon mit hoher Kritikalität, 80 mittel, 11 niedrig. Einige der Bugs lagen 15 Jahre unentdeckt im Code, also seit 2011. Patches gingen in Firefox 149.0.2, 150, 150.0.1 und 150.0.2 raus.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das wäre für sich genommen schon eine erhebliche Geschichte. Was sie für den deutschen Mittelstand wichtig macht, ist die Fußnote: Mythos ist nicht öffentlich verfügbar. Anthropic gibt das Modell aktuell nur an elf Organisationen heraus, unter einem Programm namens Project Glasswing. Auf der Liste stehen US-Hyperscaler, US-Banken, US-Security-Anbieter und die Linux Foundation. Keine deutsche Firma. Kein einziges europäisches Unternehmen außerhalb von Linux.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Wenn KI-Agenten andere KI hacken: Warum Ihre KI-Systeme jetzt geprüft werden müssen</title><link>https://pfisterer.xyz/news/ki-agenten-hacken-ki-systeme-sicherheit-pruefung/</link><pubDate>Wed, 11 Mar 2026 08:00:00 +0100</pubDate><guid>https://pfisterer.xyz/news/ki-agenten-hacken-ki-systeme-sicherheit-pruefung/</guid><description>&lt;p&gt;Ein autonomer KI-Agent verkettet vier einzeln harmlose Schwachstellen zu einer vollständigen Übernahme der Plattform — Schweregrad CVSS 9.8 von 10. Dann gibt er sich selbst eine Stimme und ruft die KI des angegriffenen Systems an. Kein menschlicher Hacker. Kein aufwendiger Exploit. Eine KI, die eine andere KI hackt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Das ist keine Science-Fiction. Das ist im März 2026 passiert — bei einem mit 20 Millionen Dollar finanzierten KI-Recruiting-Startup, dessen Kunden Unternehmen wie Anthropic, Stripe und Monzo umfassten. KI-Sicherheit ist ein zentraler Aspekt meiner &lt;a href="https://pfisterer.xyz/leistungen/pflicht-themen/"&gt;Beratung zu Compliance &amp;amp; Pflicht-Themen&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Inside OpenClaw #5: Production-Ready KI auf WSL2</title><link>https://pfisterer.xyz/news/openclaw-wsl2-production-stabilitaet/</link><pubDate>Thu, 05 Mar 2026 09:00:00 +0100</pubDate><guid>https://pfisterer.xyz/news/openclaw-wsl2-production-stabilitaet/</guid><description>&lt;h2 id="läuft-doch--bis-montagmorgen"&gt;&amp;ldquo;Läuft doch&amp;rdquo; — bis Montagmorgen&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Sie haben vLLM installiert, das Modell geladen, die &lt;a href="https://pfisterer.xyz/news/openclaw-vllm-mistral-flags/"&gt;richtigen Flags gesetzt&lt;/a&gt;. Der Agent antwortet, die Tool-Calls funktionieren. Sie gehen freitags aus dem Büro. Am Montag ist der Inference-Server tot.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Keine Fehlermeldung. Kein Crash-Log. WSL2 hat einfach aufgehört zu laufen. Produktionsstabilität von KI-Systemen ist ein Aspekt meiner &lt;a href="https://pfisterer.xyz/leistungen/ki-automatisierung/"&gt;KI &amp;amp; Automatisierungs-Beratung&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;In der &lt;a href="https://pfisterer.xyz/news/openclaw-personal-ai-assistant-was-unternehmer-wissen-sollten/"&gt;OpenClaw-Serie&lt;/a&gt; haben wir beschrieben, wie unser KI-Agent &lt;a href="https://pfisterer.xyz/news/openclaw-lokales-llm-ki-agent-ohne-cloud/"&gt;lokal auf einer einzelnen GPU&lt;/a&gt; arbeitet. Dieser Artikel beschreibt, was nötig war, um das System von &amp;ldquo;funktioniert auf meinem Rechner&amp;rdquo; zu &amp;ldquo;läuft 24/7 ohne Eingriff&amp;rdquo; zu bringen.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>0 Euro API-Kosten: Wie wir einen KI-Agenten auf einer einzigen GPU betreiben</title><link>https://pfisterer.xyz/news/openclaw-lokales-llm-ki-agent-ohne-cloud/</link><pubDate>Tue, 24 Feb 2026 16:00:00 +0100</pubDate><guid>https://pfisterer.xyz/news/openclaw-lokales-llm-ki-agent-ohne-cloud/</guid><description>&lt;p&gt;Wir haben unser OpenAI-Abo gekündigt. Nicht aus Protest, nicht aus Prinzip — sondern weil wir es nicht mehr brauchen.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Unser KI-Agent &lt;a href="https://pfisterer.xyz/news/openclaw-personal-ai-assistant-was-unternehmer-wissen-sollten/"&gt;OpenClaw&lt;/a&gt; läuft seit Wochen produktiv auf einem lokalen Open-Source-Modell. Lokale KI-Lösungen sind ein Schwerpunkt meiner &lt;a href="https://pfisterer.xyz/leistungen/ki-automatisierung/"&gt;KI &amp;amp; Automatisierungs-Beratung&lt;/a&gt;. Auf einer einzigen Grafikkarte. Ohne Cloud, ohne API-Schlüssel, ohne monatliche Rechnung. Und ja — er kann Tool-Calling, Web-Suche und &lt;a href="https://pfisterer.xyz/news/openclaw-autonome-agenten-orchestrierung-architektur/"&gt;Multi-Agent-Debatten&lt;/a&gt;.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="warum-lokal-statt-cloud"&gt;Warum lokal statt Cloud?&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Die meisten KI-Agenten nutzen APIs von OpenAI, Anthropic oder Google. Das funktioniert — aber es hat drei Probleme, die bei intensiver Nutzung schnell relevant werden.&lt;/p&gt;</description></item><item><title>Shadow AI: Wenn Mitarbeiter heimlich eigene KI-Agenten bauen</title><link>https://pfisterer.xyz/news/shadow-ai-wenn-mitarbeiter-eigene-ki-agenten-bauen/</link><pubDate>Mon, 23 Feb 2026 10:00:00 +0100</pubDate><guid>https://pfisterer.xyz/news/shadow-ai-wenn-mitarbeiter-eigene-ki-agenten-bauen/</guid><description>&lt;p&gt;Es klingt nach einem Sicherheitsalbtraum — und genau das ist es auch: Ein Vertriebsmitarbeiter baut sich mit einem No-Code-Tool einen KI-Agenten, der automatisch Angebote erstellt. Er trainiert ihn mit internen Preislisten, Kundendaten und Vertragsvorlagen. Die IT-Abteilung weiß von nichts.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;Willkommen in der Welt von &lt;strong&gt;Shadow AI&lt;/strong&gt;. Dieses Thema gehört zu meiner &lt;a href="https://pfisterer.xyz/leistungen/ki-automatisierung/"&gt;KI &amp;amp; Automatisierungs-Beratung&lt;/a&gt; für den Mittelstand.&lt;/p&gt;
&lt;h2 id="was-shadow-ai-ist--und-warum-es-explodiert"&gt;Was Shadow AI ist — und warum es explodiert&lt;/h2&gt;
&lt;p&gt;Shadow AI ist das neue Shadow IT. Mit einem Unterschied: Es geht nicht um eine heimlich installierte Software, sondern um selbstgebaute KI-Workflows, die auf Unternehmensdaten zugreifen — außerhalb jeder Kontrolle.&lt;/p&gt;</description></item></channel></rss>