Viele Management-Reports entstehen bis heute per Hand: Export aus dem ERP, Kopie nach Excel, Formeln nachziehen, PDF verteilen. Das kostet Zeit und produziert Stände, die beim Versand schon veraltet sind. Ein Power-BI-Dashboard holt die Kennzahlen direkt aus Ihren Systemen: eine Quelle, ein Stand, für alle gleich.
Seit 2015 baue ich Reporting und Dashboards für eine Vielzahl von Unternehmen, mit Power BI, SQL und Excel/Pivot. Der wichtigste Schritt passiert dabei vor dem ersten Diagramm.
Erst Datenbasis und Kennzahlen, dann das Dashboard
Ein Dashboard ist nur so gut wie die Definitionen dahinter. Deshalb kläre ich zuerst, welche Kennzahlen eine Entscheidung tragen, wer sie empfängt und ob die Datenbasis sie hergibt. Umsatz ist nicht gleich Umsatz: Ob Gutschriften, Anzahlungen oder Innenumsätze mitzählen, muss einmal sauber entschieden sein; sonst diskutiert jedes Meeting über die Zahl statt über die Konsequenz. Erst wenn Definition und Datenqualität stehen, wird gebaut und gegen Echtdaten getestet.
Automatisiert: Abruf, Berechnung, Verteilung
Steht die Basis, laufen Datenabruf, Berechnung und Verteilung selbstständig. Ein Beispiel aus der Praxis: Ein Finance-Team verbringt monatlich zwei bis drei Tage mit Report-Erstellung. Automatisiert übernimmt das System diese Strecke; Setup zwei bis drei Tage, laufende Kosten rund 100–300 € im Monat, Amortisation nach etwa zwei Monaten. Ihr Team prüft dann Ergebnisse, statt Formeln zu pflegen, und übernimmt das Dashboard nach Schulung und Übergabe selbst.
Wenn die Daten in Projectile liegen
Arbeiten Sie mit Projectile, geht es oft ohne den Umweg über ein separates BI-Werkzeug: Auswertungen zu Projekten, Stunden und Faktura liefert der Projectile Abfrage Manager direkt aus dem ERP. Power BI bleibt die richtige Wahl, wenn Kennzahlen aus mehreren Systemen zusammenlaufen oder die Geschäftsführung ein visuelles Cockpit braucht. Ansprechpartner, die Sie zu meiner Arbeitsweise direkt befragen können, finden Sie unter Referenzen.