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Architektur- und Ingenieurbüros rechnen ihre Honorare nach der HOAI ab, der Honorarordnung für Architekten und Ingenieure. Was als Verordnung beginnt, ist im Büroalltag ein Rechenwerk aus Leistungsphasen 1–9, Honorarzonen, Umbauzuschlägen und anrechenbaren Kosten: komplex, fehleranfällig und schlecht in Tabellenkalkulationen aufgehoben.

Projectile HOAI bildet diese Honorarlogik direkt im ERP ab. Die Branchenlösung ist auf Basis meiner fachlichen Spezifikation entstanden: Gemeinsam mit Information Desire Software GmbH, dem Hersteller von Projectile, habe ich sie als eigenständiges Modul definiert, an realen Projektdaten aus Ingenieurbüros geprüft und die ersten Kundenrollouts begleitet. Der Weg dorthin ist als Fallstudie dokumentiert.

Die Lücke, die Projectile HOAI schließt

Vor der Entwicklung standen Planungsbüros vor einer unbefriedigenden Wahl: reine HOAI-Abrechnungstools ohne Projektmanagement oder ERP-Systeme ohne HOAI-Verständnis. Wer beides brauchte, Projektsteuerung und HOAI-konforme Honorarabwicklung, pflegte zwei Systeme parallel und übertrug Daten von Hand. Genau diese Lücke schließt die Branchenlösung: Honorarermittlung, Leistungsphasen-Tracking und Schlussrechnung laufen im selben System wie die Projektsteuerung, ohne Medienbruch.

Von der Master Thesis zum Produkt

Die fachliche Grundlage stammt aus meiner Master Thesis zur HOAI (Studiengang International Management). Daraus habe ich die Anforderungen der Honorarordnung in umsetzbare Systemanforderungen übersetzt, also in das, womit ein Entwicklungsteam arbeiten kann: Datenmodell, Rechenregeln, Ausnahmen. Es folgte die Produktdefinition mit Information Desire Software GmbH, von der Honorarermittlung über das Tracking der Leistungsphasen bis zur Schlussrechnung. Getestet wurde gegen reale Projektdaten aus Ingenieurbüros, bevor die Lösung in die Markteinführung ging.

Für Information Desire Software GmbH wurde die Branchenlösung zur Grundlage, eine neue Kundengruppe zu erschließen. Für die Büros heißt sie vor allem: Die Honorarberechnung folgt der Verordnung, nicht der Disziplin der Person, die die Tabelle pflegt.

Einführung in Ihrem Büro

Heute begleite ich Planungs- und Ingenieurbüros bei der Einführung, mit demselben Vorgehen wie bei jeder Projectile-Einführung: Anforderungen mit Fachbereich und Verwaltung aufnehmen, Konfiguration spezifizieren, Integrationstests gegen Echtdaten, Go-Live mit Key-User-Schulung und Monitoring der ersten Wochen. Soll die Finanzbuchhaltung angebunden werden, etwa über die Projectile-DATEV-Schnittstelle, kommt das Daten-Mapping aus einer Hand.

Der nächste Schritt kostet nichts.

30 bis 60 Minuten, unverbindlich: Wo liegt die größte Reibung, was ist der wirksamste Hebel, und passt eine Zusammenarbeit?