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Projectile-DATEV-Schnittstelle

Zwischen Projectile und der Finanzbuchhaltung liegt in vielen Unternehmen ein Medienbruch: Rechnungen entstehen im ERP, gebucht wird in DATEV, dazwischen werden Dateien exportiert, importiert und von Hand nachgepflegt. Die Schnittstelle, die ich als Projectile-Partner spezifiziert und bis zur Produktionsreife begleitet habe, ersetzt diesen Umweg durch eine vollautomatisierte, bidirektionale Synchronisation über die DATEV Desktop-API und REST.

Die Lösung ist in einem frei verfügbaren Whitepaper auf 11 Seiten dokumentiert: keine Marketing-Broschüre, sondern technische Dokumentation auf dem Niveau, wie sie auch an Entwicklungsteams und Steuerberater geht.

Was die Schnittstelle überträgt

ModulRichtungMechanik
AusgangsrechnungenProjectile → DATEVEchtzeit-Übertragung von Buchungsstapeln; Kontenzuordnung über eine konfigurierbare Buchungsmatrix mit vier Dimensionen (Empfängerland, Rechnungsart, Steuersatz, Kostenart)
EingangsrechnungenDATEV → ProjectileZeitgesteuerte Synchronisation festgeschriebener Buchungsstapel mit automatischer Beleg-Anlage
Debitoren & KreditorenProjectile → DATEVEreignisgesteuerte Stammdaten-Synchronisation mit Mandantenzuordnung
BelegbilderProjectile → DATEV DUOAutomatische XML/ZIP-Pakete, revisionssicher und GoBD-konform

Spezialfälle und Betrieb

Der Normalfall ist schnell erklärt; die Substanz steckt in den Ausnahmen. Anzahlungsrechnungen, Abschlagsrechnungen und Stornierungen sind als eigene Szenarien spezifiziert, inklusive der Buchungslogik dahinter. Fehler laufen nicht ins Leere: konfigurierbare Benachrichtigungen und manuelle Retry-Aktionen sorgen dafür, dass die Buchhaltung sieht, was hängt, und eingreifen kann.

Die Konfiguration ist mandantenfähig, jedes Modul lässt sich pro DATEV-Mandant einzeln aktivieren. Wie sehr die Qualität der Anbindung an der Stammdaten-Disziplin hängt, zeigt exemplarisch der Beitrag Kostenstellen nicht unterjährig ändern.

E-Rechnung macht die Anbindung zum Pflichtprogramm

Seit dem 1. Januar 2025 müssen Unternehmen E-Rechnungen empfangen können. Ab dem 1. Januar 2027 wird der Versand Pflicht für Unternehmen mit über 800 T€ Vorjahresumsatz, ab 2028 für alle. Ein automatisierter Weg vom Beleg zum festgeschriebenen Buchungsstapel ist damit keine Komfortfrage mehr, sondern Voraussetzung dafür, dass XRechnung und ZUGFeRD nicht in manueller Nacharbeit enden. Wie ich das Thema über Projectile hinaus angehe, steht unter E-Rechnung & DATEV; die E-Rechnung-Middleware dafür ist derzeit in Entwicklung, einen Demo-Termin gibt es auf Anfrage.

Der nächste Schritt kostet nichts.

30 bis 60 Minuten, unverbindlich: Wo liegt die größte Reibung, was ist der wirksamste Hebel, und passt eine Zusammenarbeit?