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Digitale Pflicht-Themen entstehen nicht aus böser Absicht von Behörden. Sie schaffen Verlässlichkeit – bei Finanzen, Arbeitszeiten, Daten und KI-Einsatz. Richtig umgesetzt, bringen sie auch intern Klarheit statt Overhead.

Die zentralen Pflicht-Themen

  • E-Rechnung – Empfangspflicht seit 2025, Versandpflicht ab 2027. Dieses Thema hat eine eigene Leistungsseite mit allen Teilleistungen vom Beleg bis zum Buchungsstapel.
  • GoBD (Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung) – Regelt, wie Belege und Buchungsdaten digital, sicher und nachvollziehbar gespeichert werden müssen. Betrifft alles von Papierbelegen über E-Mails bis zu digitalen Rechnungen.
  • Zeiterfassung – Das Arbeitszeitgesetz verlangt vollständige, zuverlässige Erfassung der Arbeitszeiten. Mit Projectile setze ich Projektzeiterfassung seit Jahren produktiv um; die Pflicht lässt sich mit dem Nutzen verbinden.
  • EU AI Act – Gestaffelt in Kraft: Kompetenz- und Transparenzpflichten greifen seit 2025, ab August 2026 weitgehend vollständig. Betrifft jeden, der KI im Kundenkontakt oder in Entscheidungen einsetzt; die Kennzeichnungspflichten nach Art. 50 setze ich auf dieser Website selbst um.
  • NIS-2 (Cybersicherheit) – Risikomanagement, Meldewege und Lieferketten-Anforderungen für Unternehmen ab 50 Mitarbeitenden in den regulierten Sektoren. Die deutsche Umsetzung verzögert sich; die Anforderungen an Prozesse und Systeme stehen fest.
  • EU Data Act – Seit September 2025 anwendbar, ab September 2026 gilt Access by Design für neue vernetzte Produkte. Wer Maschinen- oder IoT-Daten erhebt, braucht Zugriffs- und Vertragsprozesse: ein Daten- und Schnittstellenthema.
Wie die Umsetzung funktioniert

Bestandsaufnahme: Zuerst verstehen wir gemeinsam, wie Ihre Prozesse heute laufen – welche Systeme im Einsatz sind, wo dokumentiert wird und wo nicht.

Anforderungen konkretisieren: „GoBD-konform werden" ist zu vage. Wir klären konkret: welche Daten wie lange gespeichert werden, wer verantwortlich ist und wie ein Audit Trail aussieht.

Tool-Auswahl und Prozess-Design: Gute Lösungen gibt es am Markt – aber neue Software hilft nur, wenn die Prozesse dahinter klar definiert sind.

Abstimmung mit Steuerberatung und IT: Ihr Steuerberater kennt die rechtlichen Details, Ihre IT die Systemlandschaft. Ich stelle sicher, dass beide Seiten auf eine gemeinsame Lösung kommen.

Schulung und Verankerung: Eine neue Software nützt nichts, wenn die Teams nicht verstehen, wie und warum sie sie nutzen sollen.

Was macht das unterschiedlich zu reiner Rechtsberatung?

Ein Steuerberater oder Rechtler sagt Ihnen, was die Gesetze verlangen. Ich übersetze das in:

  • Konkrete Prozessschritte in Ihrem Unternehmen
  • System-Anforderungen an Ihre IT
  • Schulungsinhalte für Ihre Teams
  • Dokumentation für Ihre Audits

Es geht darum, dass die Anforderung nicht als externe Pflicht wahrgenommen wird, sondern in die tägliche Arbeit passt.


Aktuelle Beiträge zu Compliance & Pflicht-Themen


Nächste Schritte

Digitale Pflicht-Themen sind nicht optional. Aber die Art der Umsetzung bestimmt, ob sie zum Ballast oder zur Struktur werden.

Wenn Sie ein konkretes Compliance-Thema vor sich haben – ob GoBD, Zeiterfassung, AI Act, NIS-2 oder Data Act – lassen Sie uns in einem Gespräch klären: Wo steht Ihr Unternehmen heute, welche Anforderungen sind aktuell relevant, und wie machen wir das praktikabel?

Kontakt aufnehmen

Der nächste Schritt kostet nichts.

30 bis 60 Minuten, unverbindlich: Wo liegt die größte Reibung, was ist der wirksamste Hebel, und passt eine Zusammenarbeit?